{"id":30,"date":"2015-01-13T13:53:48","date_gmt":"2015-01-13T12:53:48","guid":{"rendered":"http:\/\/innenrestaurierung-pfarrkirche-herschwiesen.de\/wordpress\/?page_id=30"},"modified":"2017-08-15T12:28:53","modified_gmt":"2017-08-15T10:28:53","slug":"geschichte-der-bauunterhaltung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.foerderverein-herschwiesen.de\/?page_id=30","title":{"rendered":"Bautagebuch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kirchenrestaurierung St. Pankratius beginnt im April 2011<\/strong><\/p>\n<p>Im kleinen Bopparder H\u00f6henstadtteil Herschwiesen steht, f\u00fcr viele Menschen hier v\u00f6llig unerwartet, weithin sichtbar mit ihrem hellen, gelben Au\u00dfenanstrich, als ein strahlendes Kleinod der barocken Baukunst, die Pfarrkirche St. Pankratius.<\/p>\n<p>Die Kirche, in den Jahren 1742 bis 1747 von Baumeister Johann Neurohr, einem ehemaligen Tiroler erbaut, ist ein sichtbares Zeichen der Glaubensfreude der einst sehr armen Bev\u00f6lkerung des Hunsr\u00fccks, die dennoch zur Ehre Gottes und zum Ruhme der Heiligen diese hochaufragende Kirche mit ihren eigenen H\u00e4nden und unter Hingabe ihrer wenigen Habe errichtete.<\/p>\n<p>Die Pfarrkirche liegt mitten im Dorf. Umgeben von einer gro\u00dfen Zahl sch\u00f6ner, alter Bauernh\u00e4user, geh\u00f6ren bis heute zum unmittelbaren Kirchenkomplex auch noch das originale Fachwerk-Pfarrhaus mit seinem malerischen Innenhof, die alte Pfarrscheune und der ehemalige Pfarrgarten, der heute eine gepflegte und f\u00fcr Veranstaltungen genutzte Gr\u00fcnanlage ist, hinzu. Das Ganze bildet damit eine sehenswerte Dorfmitte, die im Hunsr\u00fcck, und vielleicht sogar weit dar\u00fcber hinaus, einmalig sein d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahrhunderte hat der Innenraum der Kirche mit dem bis zum Gew\u00f6lbe ausschweifenden und mit einer Krone verzierten, barocken Hochaltar und den Seitenalt\u00e4ren aber erhebliche Sch\u00e4den bekommen. Zwar wurden auch in der Vergangenheit mehrfach Sch\u00e4den ausgebessert und neue Anstriche ausgef\u00fchrt. Das fein stuckierte Gew\u00f6lbe mit seinen lustigen Engelsk\u00f6pfchen und die Wandanstriche sind aber jetzt, vor allem durch Heizungs- und Kerzenru\u00df,<\/p>\n<p>in einen bedauernswerten Zustand gekommen, der einer dringenden Innenrestaurierung bedarf.<\/p>\n<p>Erfreulicherweise haben sich alle wichtigen Partner diesem langgehegten Wunsch der Kirchengemeinde angeschlossen. Das Bistum Trier mit seiner kirchlichen Denkmalpflegeabteilung und die Generaldirektion Kultur mit der Staatlichen Denkmalpflege haben dem dringlichen Vorhaben zugestimmt und Mittel f\u00fcr die Restaurierung bereitgestellt. Angesichts der vielen \u00e4hnlichen Bitten von Kirchengemeinden wird dies sehr dankbar registriert.<\/p>\n<p>Die Kirchengemeinde selbst hat einen F\u00f6rderverein gegr\u00fcndet, der auch dieses Tagebuch f\u00fchrt. Vorsitzender des F\u00f6rdervereins ist der Bopparder B\u00fcrgermeister, der auch einen Zuschuss der Stadt Boppard angek\u00fcndigt hat.<\/p>\n<p>Dem F\u00f6rderverein mit seinem sehr engagierten Vorstand ist es gelungen, \u00fcber sieben Jahre hinweg und durch viele j\u00e4hrliche Veranstaltungen sowie ein spendables und\u00a0 \u00fcberw\u00e4ltigendes B\u00fcrgerengagement, einen sehr, sehr gro\u00dfen Eigenanteil aufzubringen, mit dem die Innenrestaurierung nunmehr definitiv begonnen werden kann.<\/p>\n<p>Ein weiteres Mal nach den Jahren der Erbauung der Kirche haben die Bewohner von Herschwiesen und dem umliegenden Niederkirchspiel ihrer Pfarrkirche jetzt einen unsch\u00e4tzbar gro\u00dfen Dienst erwiesen.<\/p>\n<p>Hoffen wir, dass mit Gottes Hilfe, und durch die Kunst der Architekten, Restaurateure und Handwerker die Innenrestaurierung in der vorgesehenen Zeit von rund 12 Monaten wie geplant, durchgef\u00fchrt werden kann und dass das Werk danach alle Gl\u00e4ubigen und Besucher der Kirche ein weiteres Mal herzlich erfreuen wird.<\/p>\n<p>Von den Ereignissen in und um unsere Kirche, in der Zeit vor und w\u00e4hrend ihrer umfangreichen Innenrestaurierung, wollen wir in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden in Text und Bildern in der Art eines \u201eBautagebuches\u201c berichten.<\/p>\n<p>Damit m\u00f6chten wir nicht nur all jenen interessierten Gemeindemitgliedern und B\u00fcrgern aus dem Ortsteil Herschwiesen in der Stadt Boppard immer ein aktuelles Bild des Baufortschritts vermitteln, sondern vielleicht auch alten und neuen Freunden unserer wundersch\u00f6nen barocken Pfarrkirche auf den H\u00f6hen des Vorder-Hunsr\u00fccks ihren Besuch wieder einmal empfehlen.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-size: xx-small;\">Verantwortlich f\u00fcr Texte und Fotos dieses Tagebuchs:<br \/>\nF\u00f6rderverein Innenrestaurierung,<br \/>\nPressebeauftragter Adolf Meinung<br \/>\n<\/span> <a href=\"mailto:AMeinung@web.de\"> <span style=\"font-size: xx-small;\">AMeinung@web.de<\/span><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kirchenrestaurierung St. Pankratius beginnt im April 2011 Im kleinen Bopparder H\u00f6henstadtteil Herschwiesen steht, f\u00fcr viele Menschen hier v\u00f6llig unerwartet, weithin sichtbar mit ihrem hellen, gelben Au\u00dfenanstrich, als ein strahlendes Kleinod der barocken Baukunst, die Pfarrkirche St. Pankratius. 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