{"id":120,"date":"2015-01-14T09:44:01","date_gmt":"2015-01-14T08:44:01","guid":{"rendered":"http:\/\/innenrestaurierung-pfarrkirche-herschwiesen.de\/wordpress\/?page_id=120"},"modified":"2015-01-14T09:44:01","modified_gmt":"2015-01-14T08:44:01","slug":"05-februar-2012","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.foerderverein-herschwiesen.de\/?page_id=120","title":{"rendered":"05. Februar 2012"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Bautagebuch<\/strong><\/p>\n<p><strong>Barocker Glanz wird bald zur\u00fcckkehren<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.foerderverein-herschwiesen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Hell-und-freundlich-042012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-121\" src=\"https:\/\/www.foerderverein-herschwiesen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Hell-und-freundlich-042012.jpg\" alt=\"Hell-und-freundlich-042012\" width=\"400\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><\/b><\/strong><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Neun Monate dauert inzwischen die Innenrestaurierung der barocken Pfarrkirche <\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">St. Pankratius in Herschwiesen an. Allm\u00e4hlich beginnt- im doppelten Sinne- die Farbe in die Kirche zur\u00fcckzukehren und das beinahe gewohnte triste Grau der letzten Jahrzehnte wieder zu weichen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Mit dem Gewerk der Maler ist jetzt der sichtbare H\u00f6hepunkt der Restaurierungsarbeiten im Gange. Bereits viermal wurden inzwischen die in ein Alters- und Ru\u00dfgrau geh\u00fcllten W\u00e4nde und Decken abgewaschen und mit wei\u00dfer Kalkfarbe als Grundfarbe gestrichen, um damit \u00fcberhaupt erst die Voraussetzungen f\u00fcr die folgende bunte Ausmalung auf historischer, barocker Grundlage schaffen zu k\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Zuvor hatten die Stukkateure die zahlreichen Fehlstellen im Deckenstuck erneuert. In kleinen Plastikformen hatten sie mit schnell abbindendem Spezialmaterial die vielen Rosetten, Bl\u00fcten und geschweiften Pflanzenb\u00fcschel wieder erg\u00e4nzt, die abgefallen oder besch\u00e4digt waren. <\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Die deutlich sichtbaren Risse in den Fensterlaibungen und Gew\u00f6lben wurden im Zusammenhang mit den anstehenden, notwendigen Elektroarbeiten ebenfalls beseitigt.<\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Beim Gang \u00fcber das in drei Etagen bis an das Gew\u00f6lbe reichenden Ger\u00fcstes lassen sich aus n\u00e4chster N\u00e4he unz\u00e4hlige Einzelheiten der Innenarchitektur der Kirche intensiv erkunden. Aus den gr\u00f6\u00dferen Rosetten, in denen sp\u00e4ter wieder die Deckenlampen angebracht werden, schauen kleine Plastikrohre heraus. Sie werden die Leerrohre f\u00fcr die neu geplante Beleuchtung sein.<\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Die Br\u00fcstung der Orgel, in der es ebenfalls viele Sch\u00e4den am kirchenseitigen Verputz gab, ist wieder intakt. Das Holz wurde gegen Befall gesch\u00fctzt, erg\u00e4nzt und neu befestigt.<\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">An den vom Gew\u00f6lbe bis auf den Kirchenboden reichenden Gurtb\u00f6gen zwischen den Fenstern, den Lisenen, hat man die ehemalige, seit Jahrzehnten \u00fcbermalte, braunrote wieder Akanthusmalerei freigelegt. Erste Muster lassen erkennen, dass hier ein weiterer geschmackvoller Zierrat besteht, der die Kirche bereichern w\u00fcrde. Ob auch diese Malerei jetzt zeitgleich neu geschaffen werden kann, wird unter anderem von den knappen Finanzen entschieden, die der Kirchengemeinde bis jetzt zur Verf\u00fcgung stehen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Den glanzvollen H\u00f6hepunkt der Restaurierung wird aber wohl die farbige Ausmalung der modellierten Schmuckgefache an der Decke und an den Gurtb\u00f6gen in gr\u00fcn, rot, blau und gelb sowie die angestrebte Vergoldung von Teilen des Deckenstucks rund um den pr\u00e4chtigen, s\u00e4ulengeschm\u00fcckten Hochaltar im Chorraum werden. Auch die kleinen von unten kaum sichtbaren Engelsk\u00f6pfchen werden wieder ein strahlendes L\u00e4cheln nach unten senden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Noch kann man sich kaum vorstellen, wie die einstige farbige Pracht dieser wundersch\u00f6nen barocken Kirche des Baumeisters Johannes Neurohr neu wirken wird.<\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Es d\u00fcrfte aber jetzt schon feststehen: dies wird mit Abstand die sch\u00f6nste Dorfkirche weit und breit sein und viele Menschen als Kirchenbesucher und Pilger anziehen. <\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">F\u00fcr die kleine Pfarrei Herschwiesen\/Oppenhausen und das gesamte Niederkirchspiel auf dem Bopparder Hunsr\u00fcck wird der Tag der Wiedereinweihung der Kirche, voraussichtlich im Fr\u00fchsommer 2012, ein wirklicher Freudentag und das gr\u00f6\u00dfte Fest im Jahr 2012 werden. <\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Ihr enormes Engagement haben die Gemeindemitglieder und viele Sponsoren durch die Sammlung einer riesigen Summe von rund 150.000 Euro f\u00fcr die Restaurierung der Kirche selbst nachhaltig bewiesen. Es bleibt zu hoffen, dass auch die anderen Finanzierungspartner Bistum Trier, Landesdenkmalpflege Rheinland-Pfalz und Stadt Boppard ihren Zusagen zeitnah und in voller H\u00f6he nachkommen werden, damit kein allzu gro\u00dfes finanzielles Restrisiko bei der kleinen Kirchengemeinde St. Pankratius verbleiben muss.<\/span><\/p>\n<p dir=\"LTR\" align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">Adolf Meinung<\/span><\/p>\n<p><strong><b><\/b><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bautagebuch Barocker Glanz wird bald zur\u00fcckkehren Neun Monate dauert inzwischen die Innenrestaurierung der barocken Pfarrkirche St. Pankratius in Herschwiesen an. Allm\u00e4hlich beginnt- im doppelten Sinne- die Farbe in die Kirche zur\u00fcckzukehren und das beinahe gewohnte triste Grau der letzten Jahrzehnte wieder zu weichen. 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